Über mich
Bereits als kleiner Junge begeisterte ich mich für die Musik.
Ich kam schon im Alter von 4 Jahren in den aktiven Kontakt zur Musik, als mir mein Vater ein Elektro-Keyboard geschenkt hatte und ich stundenlang nichts anderes tat, als mich für die Tasten und Töne zu faszinieren.
Im Alter von 10 Jahren organsierte meine Familie mir ein Klavier, das einem älteren Ehepaar gehörte und das sonst weggeworfen wurde. Mein Vater konnte dem Ehepaar das Klavier für gerade mal 300 Fr. abkaufen.
So kam es, dass ich mir mit einem Akkorde Buch das Klavierspielen selber beibrachte. Es war einfach eine Welt, in der ich mich wohlfühlte und auch immer wohlfühle.
So kam es, dass ich in meiner Jugend viel lieber Zeit vor dem Klavier oder in der Natur verbrachte, als mit Freunden auszugehen, die ich sowieso nicht hatte. Diese Konstellation in meiner Jugend, die auch ein bisschen Ernsthaftigkeit und Seriosität in mir erzeugte, kennzeichnet mich bis heute.
Später, etwa im Alter von 18 Jahren, kam ich in den ersten Kontakt mit der Orgel.
Bereits als Teenager faszinierten mich Kirchen, Glockentürme und Orgeln, sie wirkten auf mich mystisch und sehr anziehend. Als ich mich dann zum ersten Mal an die Orgel setzte, war ich erst ein bisschen überfordert. Es war so ganz anders als mein Klavier zuhause. So viel mehr Möglichkeiten. Als mir der örtliche Organist dieser Stadtkirche dann in die Benutzung der Orgel einführte, öffnete sich für mich eine ganz neue Welt. Die Orgel hatte für mich das Potenzial nicht nur linear, sondern viel mehr orchestral zu spielen.